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QuickStart Tutorial

In diesem mehrteiligen Tutorial zeigen wir Ihnen die ersten Schritte in der OpenStack Cloud.

Teil 4: Openstack Volumes

OpenStack bietet mit Volumes die Möglichkeit, ein Art virtuelle Festplatte anzulegen und diese in einer Instanz zu verwenden. Dieses Volume kann beliebig aus- und eingehangen, jedoch nur von einer Instanz gleichzeitig verwendet werden.

Volume Anlegen und zuordnen

Um ein erstes Volume anzulegen, navigieren Sie zum Hauptmenüpunkt „Volumes“ und die gleichnamige Unuterrubrik „Volumes“.

Sie gelangen in die Übersicht der existierenden Volumes. Über den Button „Create Volume“ erzeugen Sie ein neues Volume.

Sie gelangen in den Dialog „Create Volume“

Hier geben Sie einen sprechenden Namen und eine kurze Beschreibung ein. Die Vorbelegung bei Volume Source belassen Sie.

Im Drop-Down Menü „Type“ können Sie die Speicherklasse wählen. In der teutoStack public Cloud können Sie zwischen

  • Ceph-HDD
  • Ceph-SSD

wählen. Ceph stellt einen redundanten Blockspeicher zur Verfügung, der Speicher ist auch weiterhin verfügbar, wenn die virtuelle Maschine aus irgend einem Grund defekt ist.

Schleißen Sie den Vorgang über den Button „Create Volume“ ab.

Anschließend sehen Sie das erstellte Volume in Ihrer Übersicht.

Nun soll das Volume an Ihre virtuelle Maschine angehängt werden. Gehen Sie dazu in den bereits bekannten Hauptmenüpunkt „Compute“. Wählen Sie in in der Betreffenden Zeile Ihrer Instanz die Aktion „Attach Volume“.

Anhand des vorher vergebenen Namens, können Sie nun das gewünschte Volume auswählen und über den Button „Attach Volume“ der Instanz zuordnen.

Im Hauptmenüpunkt „Volumes“, in der Unuterrubrik „Volumes“ können Sie sehen, dass Ihr Volume der entsprechenden Instanz zugeordnet wurde.

Volume in einer Instanz verwenden

Das Volume steht nun in Ihrer Instanz zur Verfügung. Loggen Sie sich per SSH auf der Instanz ein und machen das Volume im System verfügbar.

Sie sehen ein neues Blockdevice (hier /dev/vdb) ohne Partition.

ubuntu@nfs-host:~$ sudo lsblk
NAME    MAJ:MIN RM  SIZE RO TYPE MOUNTPOINT
vda     252:0    0   18G  0 disk
├─vda1  252:1    0 17.9G  0 part /
├─vda14 252:14   0    4M  0 part
└─vda15 252:15   0  106M  0 part /boot/efi
vdb     252:16   0   10G  0 disk

Erzeugen Sie nun ein Dateisystem auf dem neuen Blockdevice vdb.

ubuntu@nfs-host:~$ sudo mkfs.ext4 /dev/vdb
mke2fs 1.44.1 (24-Mar-2018)
Creating filesystem with 2621440 4k blocks and 655360 inodes
Filesystem UUID: 0913cf93-6abf-42d4-9363-60304ba2203f
Superblock backups stored on blocks:
	32768, 98304, 163840, 229376, 294912, 819200, 884736, 1605632

Allocating group tables: done                            
Writing inode tables: done                            
Creating journal (16384 blocks): done
Writing superblocks and filesystem accounting information: done

Jetzt können Sie über den Befehl „mount“ das neue Blockdevice an die gewünschte Stelle im Dateisystem einhängen.

ubuntu@nfs-host:~$ sudo mount /dev/vdb /var/www/html/

ubuntu@nfs-host:~$ mount |grep vdb
/dev/vdb on /var/www/html type ext4 (rw,relatime,data=ordered)

Damit der Mountpunkt nach jedem Boot der Instanz wieder zur Verfügung steht, bearbeiten Sie die Datei /etc/fstab mit einem Texteditor und fügen folgende Zeile, gefolgt von einer Leerzeile, hinzu:

/dev/vdb /var/www/html ext4 defaults 0 0